Bericht vom Besuch bei Viessmann

In unserer Veranstaltungsreihe <link internal-link internal link in current>Neuköllns schöne Seiten ging es am 09. Januar 2013 zur <link http: www.viessmann.de external-link-new-window external link in new>Firma Viessmann in die Kanalstrasse nach Rudow. Im modernen Schulungsgebäude wurden wir zwölf Interessierten von vier leitenden Angestellten, darunter der Generalbevollmächtigte Manfred Greis aus der Unternehmenszentrale in Allendorf (Eder), empfangen und mit einem kurzen Film in die Firmengeschichte eingeführt.

1917 wurde das Unternehmen von Hans Viessmann in Bayern gegründet und später nach Allendorf/Hessen umgezogen. Es entstand aus einer Schlosserei mit Spezialisierung auf landwirtschaftliche Geräte, ist  heute in dritter Generation als Familienunternehmen ein weltweit führender Hersteller von Heiztechniksystemen. Mit 24 Produktionsgesellschaften in elf Ländern, mit Vertriebsgesellschaften und Vertretungen in 74 Ländern sowie weltweit 120 Verkaufsniederlassungen ist Viessmann international ausgerichtet. 55 Prozent des Umsatzes entfallen auf das Ausland. Die Viessmann Group beschäftigt rund 9.600 Mitarbeiter, der Umsatz beträgt 1,86 Milliarden Euro.

In Neukölln ist Viessmann seit 1979 vertreten, seit 1992 gibt es ein weiteres Werk in Mittenwalde in Brandenburg. In Neukölln beschäftigt die Firma 400 (in Mittenwalde 320 Mitarbeiter) und gehört damit zu den großen Firmen im herstellenden Gewerbe in unserem Bezirk.

Nachdem der kaufmännische Leiter diese Fakten genannt hatte, informierte uns Herr Greis, über die moderne energiesparende Technik der Groß-Heizkesselanlagen. Auch verbrauchernahe Fragen wie beispielsweise „Wie lange hält denn so ein Heizkessel im Ein- oder Mehrfamilienhaus?“ wurden beantwortet: ungefähr 15 Jahre – es sei denn, es ist ein Viessmann-Kessel, der hält länger ;-)

Unsere Fragen gingen dann in Richtung Mitarbeiter_innen. Es gibt laut Geschäftsleitung wenig Wechsel, in den letzten zehn Jahren ist kein_e Mitarbeiter_in entlassen worden. Azubis werden gesucht, doch es ist immer schwieriger, motivierte junge Leute zu finden. Die Firma bemüht sich auch um Zusammenarbeit mit Schulen, allerdings nur beim Stammwerk in Hessen. Es werden 60 bis 70 Werkstudent_innen gefördert, allerdings bisher auch nur in Allendorf.

Nach zwei Stunden gab es eine kurze Besichtigung der Viessmann-Heizungskessel. Diese sind auch jederzeit und für jedermann zu sehen, denn das Heizhaus auf der Kanalseite der Straße hat eine Glaswand. Ebenso kann man sich im Foyer des Schulungscenters zu jeder Zeit eine kleine Ausstellung der Firmenprodukte ansehen. In diesem Haus werden jedes Jahr ca. 6000 Mitarbeiter_innen aus aller Welt geschult.

Für uns war im Restaurant ein kleines Büffet aufgebaut, dem wir gerne zu Leibe rückten. Und so endete der Abend am großen Tisch bei angeregten Gesprächen erst gegen 21 Uhr.

Christa Emde

 

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